Wer ich bin

Als sportbegeisterter Mittvierziger und stolzer Vater minderjähriger Zwillingsdamen bin ich schon von meinem weiblich geprägten familiären Umfeld seit jeher sehr stark an der Beachtung und an der Durchsetzung von Minderheitsrechten in allen Belangen des täglichen Lebens interessiert.

Und so beschäftige ich mich auch als Rechtsanwalt und überzeugter Börsianer seit nunmehr rund 2 Jahrzehnten – bundesweit vorwiegend für Minderheitsgesellschafter – fast ausschließlich mit dem Recht von Minderheiten in Personen- und Kapitalgesellschaften. Dazu gehören Gesellschafter-, insbesondere Aktionärsrechte, aber natürlich auch der Anleger- und Kapital­schutz schlechthin.

Über die Jahre hat sich meine Kanzlei auf das Recht der Kapital (AG, SE und GmbH), aber auch der Personengesellschaften und der Kapitalanlagen spezialisiert.

Dabei stand Pate die Überzeugung, dass es im Ergebnis nicht nur dem Rechtsbewusstsein im Rechtsstaat, sondern auch und vor allem dem Kapitalmarkt schadet, wenn, wie in Deutschland derzeit leider gang und gäbe, die gesellschaftliche Wirklichkeit durch die Möglichkeit der „Großen“ bestimmt wird, den Kleinanleger an die Wand zu stellen und genüsslich auszuplündern.

Meine Erfahrung lehrt mich leider, dass sich die von der Politik geforderte stärkere private Vorsorge und Absicherung für das Alter durch den Gesetzgeber und die Justiz wegen des immer stärker werdenden Einflusses von Mehrheits­gesellschaftern und deren Helfershelfer nur schwerlich wirksam schützen und noch schwerer durchsetzen lassen.

Das heißt natürlich nicht, dass ich immer dazu rate, in jedem Einzelfall gegen das Unrecht anzugehen. Mein Büro hat sich nicht etwa der Don Quichotterie verschrieben! Vielmehr muss man wissen, wo und wann die herrschenden Verhältnisse - jedenfalls im Augenblick - keine Chance lassen.